«NamNamBulu - Distances
(infacted sfact 3001-2) - CD
Nennen Sie fünf typische Dinge, die aus der Schweiz kommen. Also, Käse, Schokolade, Uhren, DJ Bobo und Futurepop. Hä? Futurepop? Jawoll! Die Combo mit dem seltsamen Namen NamNamBulu kommt tatsächlich aus dem steuerbegünstigten Alpenland. Und daß sie mit den etablierten Kollegen durchaus mithalten können, haben sie mit ihrer Vorab-Maxi "Memories" bereits bewiesen, denn diese läuft in den Clubs bereits heiß. Mit "Memories" startet auch das Album von Vasi Valis und Henrik Iversen, welches insgesamt elf Tracks enthält. "Memories" hat von diesen tatsächlich die stärkste Melodie und war daher als erste Single prädestiniert. Die Zutaten stimmen jedoch auch bei allen anderen Songs, hymnische Keyboards, tanzbare Rhythmen, melancholischer, teils zweistimmiger Gesang. "Surviving" oder "Guardian Angel" stehen hier als Paradebeispiele für geniale Synthi- bzw. Futurepop-Stücke. Überhaupt bewegen sich NamNamBulu ziemlich nahe an der Grenze zwischen diesen beiden Stilen, was ihre Songs sowohl für den Tanzboden als auch fürs heimische Wohnzimmer qualifiziert. Mit "Apart" endet das Album tatsächlich mit einer echten Ballade, bei der nur die Begleitmusik ein bißchen zu laut abgemischt worden ist. Das ist aber auch schon alles an (leichter) Kritik. Den Namen NamNamBulu sollte man sich also merken. Aber Vorsicht - it's cool, Man! (AW)
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