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Review details:
Review on: expansion
By: Blacklight Magazin

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NamNamBulu ist nicht etwa eine westafrikanische Kulinarität, sondern der Name eines aus der Schweiz stammenden Electro-Duos, welches mit "Expansion" nicht nur das offiziell erhältliche CD-Repertoire erweitert, sondern auch neue Fans und Liebhaber hinzu gewinnen möchte - und in Anbetracht der eingängigen Songs wohl auch wird.

NamNamBulu traten erstmals im Sommer 2002 mit einer eigens produzierten EP-CD öffentlich in Erscheinung und landeten bereits ein Jahr später mit dem Track "Memories", der zunächst als limitierte DJ-Only-Single erschien, ihren ersten Club-Hit. Das offizielle Debüt-Album "Distances" erschien im Juli 2003 und wer dieses nicht in der heimischen Sammlung stehen hat, mag die Band vielleicht im Vorprogramm von Melotron auf deren Tour erlebt haben. Höchste Zeit also, sich als noch vergleichsweise junge Band mittels der äusserst umfangreich bestückten EP "Expansion" ins Gedächtnis der Szene- und Clubgänger zurück zu rufen.

Genau auf diese Zielgruppe haben es NamNamBulu nämlich offensichtlich abgesehen, denn ihre Stücke sind allesamt verdammt eingängig, tanzbar, modern und wurden nicht zu Unrecht schon mit Assemblage 23, VNV Nation oder auch Camopuflage verglichen. Pop-Appeal trifft auch futuristische Dance-Sounds, die trotz geradliniger Strukturen nicht eintönig wirken, was nicht zuletzt an der hervorragenden Gesangsstimme von Henrik Iversen liegt. Seine klaren und durchdringenden Vocals kommen mühelos ohne Verzerrer aus, erinnern stellenweise beinahe an den Gesang von Ikon oder Soil & Eclipse.

Die EP umfasst ganz elf Titel und das Video zum bisherigen Hit "Memories" und hat das Potential einige neue Club-Hits hervor zu bringen. Die Nase vorne dürfte dahingehend der Track "Forgiving" haben, bei dem Henrik im Duett mit Karsten von [:SITD:] zu hören ist. Doch auch die meisten anderen neuen Stücke wie "Game", "Zeit", "Perspective" oder "Transcending" haben locker das Zeug zum Tanzflächenfüller und können allesamt als rundum gelungen bezeichnet werden. Den bei EPs oft bis um Anschlag ausgereizten Remix-Anteil haben NamNamBulu auf zwei Remixe der neuen Titel "Faces" und "Forgiving" beschränkt und als Bonus dürfen sich die Fans darüber freuen, dass hier nun auch der aus den Clubs bekannte Mix von "Memories", welcher bislang den DJs vorbehalten war, enthalten ist. Gleiches gilt für die B-Seite der DJ-Only-Single, "Now Or Never" im "Dopamin-Remix".

NamNamBulu haben ihre Sache wieder einmal absolut hervorragend gemacht und dürften mit diesem Output viele neue Fans hinzu gewinnen können. Eine Band auf dem Weg vom Geheimtipp zur Spitze des Future-Pop Genres?

Marco Schwiers

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Reviewed on the: 10.05.2004
Infacted Recordings Nilaihah Records Contribe Hardstate Audioglobe Soulfood Distribution Nova Media Distribution